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Testbericht – Segelflughose BRAVO

By 18. September 2015Bekleidung

Im Sommer 2015 wurde die Segelflughose BRAVO durch segelfliegen-magazin intensiv getestet.
In der aktuellen Ausgabe befindet sich der Testbericht:

P.S. Ebenfalls berichtet Mathias Schunk, Testpilot bei MILVUS, in der aktuellen Ausgabe über seinen deutschen Zielrückkehrrekord.

MILVUS ist ein 2012 in der Schweiz gegründetes Unternehmen, welches mit viel Akribie speziell für den Segelflugsport Bekleidung entwickelt.

Segelfliegen hatte die Hose BRAVO zum Testen. Der erste Eindruck, wenn man die Hose in den Händen hält, ist durchweg positiv. Allein die Haptik der hochwertigen Materialien ist sehr angenehm. Dazu kommt eine perfekte Verarbeitung – keine überstehenden Fäden oder unsaubere Nähte. Für die Lebensdauer ein sehr großes Plus. Als nächstes fallen zahlreiche Taschen und Reißverschlüsse auf. Alle dienen einem wohl durchdachten Zweck und auf den zweiten Blick, vor allem, wenn man die Hose trägt, wirkt das Design sehr aufgeräumt.

So viel zur Theorie, aber was unterscheidet diese Hose beim Segelfliegen von einer gewöhnlichen Freizeithose? So viel vorweg: Eigentlich alles! Schon klar, Hose bleibt Hose. Doch alles, was bei einer „normalen“ Hose stört, mit dem man sich abgefunden hat, oder das einem gar nicht so richtig aufgefallen war, ist hier besser. Der Bund der BRAVO ist breiter und elastisch, wodurch er rundherum angenehm sitzt. Zudem ist er, dem verwendeten Material zum Dank, weich und verursacht so keine Druckstellen, auch nach Stunden im Cockpit nicht. Der Lendenschutz an der hinteren Partie der Hose verhindert, dass die Lendengegend unterkühlt. Als Nebeneffekt polstert er den Bereich zusätzlich etwas und gibt ein angenehmes Gefühl des „Eingepackt-Seins“.

Der Reißverschluss im Schritt ist besonders lang. Mag auf den einen oder anderen ulkig wirken, aber Pinkeln war noch nie so einfach! An den Enden der Hosenbeine befinden sich jeweils zwei Laschen, die um den Schuh und an den Schnürsenkeln befestigt werden können. So rutscht die Hose nicht nach oben. Zusammen mit einem Klettverschluss, mit dem das Hosenbein eng an das Bein angelegt werden kann, wird verhindert, dass Zugluft die Füße und Knöchel auskühlt. Im Sommer nicht unbedingt notwendig, aber in den kühleren Jahreszeiten Gold wert. An der Innenseite des Hosenbeins ist ein Belüftungsreißverschluss, ideal in diesem heißen Sommer! Die beiden Schreibeinlagen auf den Oberschenkeln sind ein weiteres Feature, das einem in der Luft hilft. Ob zum Notieren von Funksprüchen oder Verstauen von Checklisten – wenn man sie braucht, sind sie griffbereit.

Zusätzlich gibt es noch eine Seitentasche an jedem Hosenbein. Diese kann durch einen Reißverschluss verschlossen werden. Eine kleine Tasche am Bund, die durch einen Klettverschluss gesichert wird, eignet sich für Kleinigkeiten wie etwa eine Speicherkarte. Zu guter Letzt hat die Hose auch die üblichen offenen Taschen unter dem Bund. Diese sind weit geschnitten, sodass manim Cockpit sitzend leicht hineingreifen kann.

Das führt zum einzigen Wermutstropfen:Handy oder Schlüsselbund fallen gerne und und unbemerkt im Auto auf dem Weg zum Flugplatz heraus. Nach Rücksprache mit MILVUS gibt es auch dafür eine Lösung: Wen das stört, der bekommt zwei Druckknöpfe gratis zum selbst nachrüsten. Einmal im Cockpit Platz genommen, spielt das Design seine Stärken jedoch voll aus: Jede Tasche und jeder Reißverschluss sind zugänglich und genau am richtigen Ort.

Und um auf die schon gestellte Frage „Was unterscheidet diese Hose von einer gewöhnlichen Freizeithose?“ zu rückzukommen: Diese Hose kann man nicht auch zum Segelfliegen tragen, diese Hose wurde extra dafür entwickelt.

Segelfliegen Magazin – Ausgabe September/Oktober 2015

 

 

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